Cerebrum fēlix (Das glückliche Gehirn)
Cerebrum fēlix (Das glückliche Gehirn) ist das neueste Projekt des unabhängigen Theaters Uhol_92 und der Regisseurin Alžbeta Vrzgula. Die Inszenierung verbindet Theater, Neurologie und Philosophie und wird beim Internationalen Theaterfestival Divadelná Nitra als Weltpremiere im Rahmen der Programmsection "Gerade entstanden" aufgeführt.
Die Zentralfigur ist Klaudia - eine Profiskifahrerin nach einer Verletzung, Neurowissenschaftlerin und Poetin, die eine außerkörperliche Erfahrung in einem Diskussionsforum macht und ihre eigene Definition von Erfolg und Glück sucht. Klaudia und das Kreativteam formulieren gemeinsam eine These zum radikalen Glück. Das Projekt stellt zwei Perspektiven gegenüber: Die eine besagt, dass es genügt, innerlich mit sich selbst im Frieden zu sein - wie buddhistische Mönche, deren Gehirnaktivität Gegenstand wissenschaftlicher Forschung war. Die andere, inspiriert von Rutger Bergmans Buch "Moralischer Ehrgeiz", behauptet, dass Talent und Glück auch zur aktiven Veränderung der Welt genutzt werden sollten.
Das Ergebnis ist ein performativer Vortrag mit Elementen des physischen Theaters, der Fragen aufwirft: Ist das glückliche Gehirn eines Individuums für die Gesellschaft nützlich? Sollten wir glücklich oder engagiert sein - und müssen wir überhaupt wählen?
Das Projekt entsteht durch internationale Zusammenarbeit mit Unterstützung des Programms EFFEA, das von der Europäischen Union kofinanziert wird. Das Kreativteam absolvierte künstlerische Residenzen bei den Festivals "Neue Komödie" in der Tschechischen Republik und Volts26 in Porto, Portugal.
In Slowakisch mit englischen Untertiteln. Ohne Pause. Spieldauer ungefähr.











