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Dialog von Musik- und Tanzschöpfung aus der Perspektive von HAMU- und HF JAMU-Studierenden

Di, 20. Okt. 2026 · 19:00

Theater Na Orlí, Brünn

Dialog von Musik- und Tanzschöpfung aus der Perspektive von HAMU- und HF JAMU-Studierenden — Theater Na Orlí, Brünn

Ein Abend aus der Reihe Neue Generation findet am Dienstag, 20. Oktober 2026 im Theater an der Orlí in Brno statt. Das Programm zeigt vier Kurzwerke von Choreografie-Studierenden der HAMU und Kompositionsstudierenden der HF JAMU und HAMU im Rahmen eines gemeinsamen Projekts der Abteilung Musikproduktion der HF JAMU und der Tanzabteilung der HAMU.

Alice Silná: "Der alte Mann und das Meer"

"Fisch, wir sind Gegner - und doch zusammen."

Ein stilles Gespräch, das Santiago mit seinem Fang führt, bildet den Kern dieser Tanzadaption: ein Dialog zwischen zwei Wesen, die gleichzeitig Gegner und Verbündete sind. Die Inszenierung verbindet zeitgenössischen Tanz, Objektarbeit und visuelle Bilder und behandelt Themen von Stolz, Respekt vor der Natur und intergenerationeller Spannung.

Choreografie: Alice Silná, Musik: Tereza Konzalová, Sound: Jacob Strasser, Bühnenbild: Jolana Prášková, Anna Landsingerová, Lichtdesign: Vojtěch Brtnický, Rigging: Jakub Kohout, Produktion: Viktorie Čápová, Fotografie: Anna Smutná, Pädagogische Leitung: Mgr. Jan Kodet

Darstellung: Richard Janča (Der alte Mann), Jonáš Snítil (Der Fisch), David Rott (Manolin), David Horák (Fischer/Hai), Zuzana Dobešová (Fischer/Hai), Antonie Zelbová (Fischer/Hai)

Vladlena Klimek: "Der Hungerkünstler"

Die Inszenierung nimmt Kafkas Motiv des Hungers als endlosen Kreislauf der Austauschbarkeit: Der erschöpfte Körper wird entfernt, nur um Platz für einen anderen zu schaffen. Der physische Kampf mit der Zeit wird in einem schmelzenden Eisblock verkörpert - das Tempo der Bewegung wird nicht durch Musik bestimmt, sondern durch den unerbittlichen Rhythmus tropfenden Wassers bis zum völligen Zusammenbruch. Auf dem nassen Boden verschwimmt die Grenze zwischen Fürsorge und Selbstzerstörung, die menschliche Identität verwandelt sich in bloße mechanische Funktion.

Wo bleibt im Tempo des eigenen Schmelzens Raum für einen Menschen, der nicht mehr mithalten kann?

Choreografie: Vladlena Klimek, Musik: Petr Němec, Dramaturgie: Oliver Beťko, Bühnenbild und Kostüme: Veronika Samková, Lichtdesign: Vojtěch Brtnický, Fotografie: Vladlena Klimek, Pädagogische Leitung: Mgr. Jan Kodet

Darstellung: Amálie Cuplová, Audrey Kristine Wangle, Mgr. Filip Novák, Metoděj Vykydal, Tereza Moulisová, Charlota Ciklerová, Dalma Kitley

Kateřina Zemanová: "Umbruch"

Der Titel...