Lẩu: Geschichten beim Essen
Lẩu: Geschichten beim Essen lädt zu einem vietnamesischen Hot Pot ein - einem Gericht, das gemeinsam an einem Tisch zubereitet wird. Um den brodelnden Brühe verlangsamt sich die Zeit, und das Hinzufügen von Zutaten zum Topf wird zum Anlass, Menschen zu treffen, die dir nicht mehr fremd sind.
Beim gemeinsamen Essen erzählen die Künstlerinnen davon, was es bedeutet, mehr als eine Sprache, mehr als eine Kultur, mehr als ein Zuhause in sich zu tragen: von Spannungen zwischen Generationen in vietnamesischen Familien, davon, wie Geschmäcke und Düfte zu Archiven der Erinnerung werden, von der Asymmetrie zwischen dem, was von außen sichtbar ist, und dem, was sie von innen erleben. Essen trägt hier die Bedeutung von Erinnerung, Fürsorge und Widerstand.
Das Projekt bewegt sich zwischen performativem Event, kollektiver Essenszubereitung und intimer Beichte. Es entsteht aus der Zusammenarbeit von drei Künstlerinnen mit vietnamesischen Wurzeln: der Performerin Nhung Dang, der bildenden Künstlerin Kvet Nguyễn und der Komponistin Vi Huyen Tran und basiert auf Kvet Nguyễns gleichnamigem Buch "Alles, was uns verbindet" (N Press, 2024).
Das Projekt entstand in Koproduktion mit dem Palác Akropolis und wird mit finanzieller Unterstützung der Stadt Prag, der Nadácie - Zentrum für zeitgenössische Kunst Bratislava, des Tschechischen Staatsfonds für Kultur, des Tschechischen Kulturministeriums und des Bezirks Prag 3 realisiert. Projektpartner sind CO.LABS und Rezi.dance v lese.











