
Persona
Bergmans psychologisches Drama über eine Schauspielerin, die sich für Stille entscheidet, und ihre komplexe Beziehung zu ihrer Pflegerin auf einer einsamen Insel.
Liv Ullmann (geboren am 16. Dezember 1938 in Tokio) ist eine norwegische Schauspielerin und Filmregisseurin, die vor allem durch ihre langjährige Zusammenarbeit mit Ingmar Bergman bekannt wurde - sie wirkte in zehn seiner Filme mit, darunter Persona (1966), Schreie und Flüstern (1972) und Herbstsonate (1978). Für ihre Rollen in Die Auswanderer (1971) und Von Angesicht zu Angesicht (1976) wurde sie zweimal für den Oscar nominiert; 2022 erhielt sie einen Ehrenoscar für ihr Lebenswerk. Als Regisseurin drehte sie unter anderem Untreu (2000) nach einem Drehbuch Bergmans, und seit 1980 ist sie UNICEF-Botschafterin.
Bei der 38. Zeremonie der Europäischen Filmakademie in Berlin (17. Januar 2026) erhielt Ullmann einen Preis für ihren herausragenden Beitrag zum europäischen Film.
Die Europäische Filmakademie gab bekannt, dass Ullmann einen Preis für ihren herausragenden Beitrag bei der 38. Verleihung der Europäischen Filmpreise in Berlin erhalten wird.
Ullmanns Enkel Halfdan Ullmann Tøndel erhielt auf dem Filmfestival in Cannes den Preis Caméra d'Or für sein Spielfilmdebüt Armand.
Der Dokumentarfilm Liv Ullmann: A Road Less Traveled (Regie: Dheeraj Akolkar) wurde in den amerikanischen Verleih aufgenommen und hatte seine Weltpremiere auf dem Filmfestival Cannes 2023.
Die American Film Academy verlieh Ullmann einen Ehren-Oscar für ihren Mut und ihre emotionale Offenheit in ihren Filmleistungen.