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Bauhausfrauen

Bauhausfrauen

  • Genre: Dokumentarfilm
  • Land: Deutschland
  • Laufzeit: 43 Min.

Die Namen Walter Gropius, Mies van der Rohe oder Marcel Breuer kennt jeder, aber was ist mit der Künstlerin Friedl Dicker-Brandeis oder der Textilkünstlerin Gunta Stölzl? Das Bauhaus war die Heimat der Avantgarde und die Wiege der modernen Architektur, doch werden damit in erster Linie männliche Persönlichkeiten verbunden, und Frauen werden häufig übersehen, obwohl ihr Einfluss unbestreitbar ist. Die Regisseurin Susanne Radelhof erzählt die Geschichte der berühmten Kunstschule mit bewegtem Schicksal aus der Perspektive von Persönlichkeiten, für die die Situation noch um einiges komplizierter war. Der Dokumentarfilm ist eine Würdigung der vergessenen Frauen des Bauhauses und zeigt ihren Kampf, sich in Bereichen durchzusetzen, die von Männern dominiert wurden.

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Dokumentarfilm 8 in den nächsten 30 Tagen →

Über

Friedl Dicker-Brandeis

Friedl Dicker-Brandeis war eine österreichische Künstlerin und Pädagogin, die am Bauhaus ausgebildet wurde. Sie arbeitete in den Bereichen Malerei, Grafik und Textilkunst. Im Zweiten Weltkrieg war sie im Ghetto Theresienstadt inhaftiert, wo sie Kindern Kunstunterricht erteilte. 1944 wurde sie in Auschwitz ermordet.

Gunta Stölzl

Gunta Stölzl (1897–1983) war eine deutsche Textilkünstlerin und die einzige Frau, die am Bauhaus den Titel einer Meisterin erlangte. Sie leitete die Weberei des Bauhauses und prägte maßgeblich dessen Ansatz zum Textildesign, indem sie handwerkliche Tradition mit modernistischen Prinzipien verband.

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