20.000 km im Wrack nach Pakistan und vielleicht noch weiter
Ein Vortrag darüber, wie man (nicht) mit dem Auto nach Pakistan reist. Zwei Brüder, ein dreißig Jahre altes Wrack und eine zwanzigtausend Kilometer lange tragikomische Reise aus der Tschechischen Republik zum Himalaja-Achttausender Nanga Parbat.
Der Expeditions-Subaru Libero, ein Jahr lang vorbereitet, beginnt bereits auf dem Balkan zu versagen. Statt eines sorgfältig ausgearbeiteten Plans suchen die Brüder in abgelegenen kosovarischen Dörfern mit Hilfe von Einheimischen einen neuen Lichtmaschinen-Regler, suchen einen Abschleppservice nach Albanien - und landen sogar in einem Minenfeld. In Bulgarien werden sie fast von Polizisten in Zivil verhaftet, in der Türkei kommt es zu einer Kollision mit einem verrückten Fahrer und einem Unfall.
Trotzdem erlischt der Wille weiterzumachen nicht. Den Brüdern gelingt es, den biblischen Berg Ararat zu besteigen und dann in die iranische Diktatur einzudringen, wo sie die freundlichsten Menschen der gesamten Reise treffen - sie nehmen an einer Geburtstagsfeier und einem fast Trauermahl teil, entdecken einen Schwarzmarkt für Alkohol und besuchen Nomaden. Sie müssen auch herausfinden, wie sie schnell einen neuen Keilriemen in das geschlossene Land bringen, ohne den sie nicht weiterkommen.
Die Operation gelingt schließlich, und über Sistan und Belutschistan erreicht die Expedition die pakistanische Grenze. Mit einer bewaffneten Eskorte legen sie hunderte Kilometer durch Gebiet zurück, das häufig von Terrorangriffen aus dem benachbarten Afghanistan heimgesucht wird - bis nach Islamabad. Und von dort ist es noch sehr weit bis zur berüchtigten Nanga Parbat, die fast auch dem legendären Reinhold Messner zum Verhängnis geworden wäre.











