Kaprálová
Im Vorkriegseuropa reist die zweiundzwanzigjährige tschechische Komponistin und Dirigentin Vítězslava Kaprálová zum Studium am renommierten Pariser Konservatorium. Ihre Briefe zeigen Studienjahre voller kreativer Leidenschaft und Angst vor erzwungenem Exil - in Paris entstehen ihre größten Werke, doch ihre künstlerische Laufbahn wird durch einen plötzlichen Tod unterbrochen.
Die Kompositionen, die sie in wenigen Jahren schuf, erklingen bis heute auf Weltbühnen. Im Film hören wir sie in Aufführungen der Solisten Adam Plachetka und Steven Isserlis sowie der Dirigentin Alena Hron, auch an Schulen wie der École Normale de Musique de Paris, wo Kaprálová vor knapp hundert Jahren studierte.
Der Film ist ein Porträt der Komponistin und eine Reflexion über künstlerisches Erbe, Identität und die Hindernisse, denen Frauen in der klassischen Musik bis heute gegenüberstehen.











