Der verschwindende Mann
DOX Centrum současného umění, Prag
Eine Tanz-Musik-Aussage über das ständige Bedürfnis nach Stimulation, Flucht und die Suche nach dem gegenwärtigen Moment.
Dieser intime Doppelabend des Tänzers Andrej Štepita und des Musikers Štěpan Janoušek ist ein Autorenprojekt zweier markanter Persönlichkeiten aus Farma v jeskyni, das sich im Grenzraum zwischen Bewegung und Klang entfaltet.
Ein Mann-Führer begibt sich auf eine Reise, deren Weg erst unter seinen Schritten entsteht. Er teilt sich mit allen so sehr, dass er vergisst, wer er selbst ist. Die musikalische Komposition wird zur performativen Reflexion darüber, was es heute bedeutet zu sein - und allmählich zu verschwinden. Präsenz verwandelt sich in Abwesenheit, Klang in Erinnerung und menschliche Geste in digitale Spur.
Andrej Štepita ist Absolvent der Bratislavaer Akademie der darstellenden Künste und der Salzburger Experimentellen Tanzakademie (SEAD). Er ist Performer, Pädagoge und Künstler im Bereich zeitgenössischer Tanz und physikalisches Theater. Er arbeitet langfristig mit Farma v jeskyni zusammen (Commander, Tschechischer Held, Zuflucht, Oszillation) und mit Ensembles in der Slowakei, der Tschechischen Republik und Österreich. Er ist Gründer des Festivals und Kollektivs Tanečno.
Štěpan Janoušek ist Posaunist, Sänger, Komponist und Improvisator. Er studierte Posaune am Jaroslav-Ježek-Konservatorium und studiert derzeit Komposition an der HAMU in Prag. Seit 2017 arbeitet er mit Farma v jeskyni zusammen.











