Epos: Luftsymphonie II
Multifunktionssaal Gong, Ostrau
Alphonse Muchas monumentaler Zyklus wird in dieser Inszenierung zu einer orchestral-visuellen Produktion, die Symphoniemusik, Akrobatik, Bewegung, Licht und Bilder zu einem einzigen szenischen Ganzen verbindet. Das Epos ist keine Illustration von Muchas Gemälden - vielmehr eine freie, zeitgenössische Interpretation: eine Übertragung von Ideen, Symbolen und Emotionen in den lebendigen Raum eines Konzertsaals.
Die klangliche Grundlage der Inszenierung bildet die Janáček-Philharmonie unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Daniel Raiskin. Ergänzt wird dies durch akrobatische Bilder des Ensembles BO CIRK Company, dessen Ansatz auf physischem Theater und multidisziplinärer Arbeit basiert. Die Erzählung entfaltet sich von heidnischen Ritualen über spirituelle Transformationen und Konflikte bis zur Suche nach slawischer Identität.
Videomapping und Lichtdesign arbeiten mit Muchas Bildsprache und Symbolik und schaffen eine sich wandelnde visuelle Welt über Epochen hinweg. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit der Mucha-Stiftung und dem Schloss Moravský Krumlov, wo das Slawische Epos dauerhaft ausgestellt ist.











