Stalker (1979)
Tarkovskis letzter sowjetischer Film ist eine metaphysische Reise durch eine rätselhafte postapokalyptische Landschaft. Ein angeheuerter Führer - der Stalker - führt einen Schriftsteller und einen Professor ins Herz der Zone, ein unzugängliches Gebiet, in dem einst eine mysteriöse Katastrophe stattfand. Drei Männer begeben sich zu einem geheimen Ort, der ihre tiefsten Sehnsüchte erfüllen kann.
In seiner Adaption der Novelle von Arkadi und Boris Strugatski schuf Tarkovski eine Welt voller rätselhafter Details und der organischen Logik ihres eigenen Raums. Der Film eröffnet zahlreiche Interpretationen - von religiöser Allegorie und Reflexion zeitgenössischer politischer Ängste bis zur Meditation über das Wesen der Kinematografie selbst - und gilt als eines der bedeutendsten Werke der Filmgeschichte.











