Romería
Mit dem Tagebuch ihrer Mutter in der Hand reist die achtzehnjährige Marina an die Westküste Spaniens, an die Orte, wo sich ihre Eltern einst verliebten - Eltern, die sie nie kennenlernen konnte. Bevor sie sich in der Flut unbekannter Verwandter zurechtfinden kann, tauchen Geheimnisse auf, die auch nach Jahren brennender wirken als die Sommersonne und das Salzwasser. Aus fragmentarischen und oft widersprüchlichen Erinnerungen setzt Marina ein unerwartetes Bild der schicksalhaften, zerstörerischen Liebe ihrer Eltern zusammen.
Regisseurin Carla Simón kehrt mit bittersüßer Zärtlichkeit und Nostalgie zu ihrer eigenen Adoleszenz an der Jahrtausendwende zurück. Diese teilweise autobiografische Geschichte über die Suche nach den eigenen Wurzeln erhielt begeisterte Reaktionen im Hauptwettbewerb des Filmfestivals von Cannes.











