Mezipatra: Anti-Gender-Bewegung - Kein stiller Akteur mehr in der Tschechischen Republik
Eine Diskussion über die Formen, Akteure und den wachsenden Einfluss der Anti-Gender-Bewegung im tschechischen Kontext.
Sie präsentieren sich als Verteidiger der traditionellen Familie und warnen vor "Gender-Ideologie", was immer sie damit meinen. Im Rahmen ihrer Agenda setzen sie sich für Verbote der Sexualaufklärung ein, fordern Einschränkungen der LGBTQ+-Rechte, lehnen den Schutz von Frauen vor Gewalt ab und streben ein Abtreibungsverbot an. Die Anti-Gender-Bewegung in Europa und der Tschechischen Republik wächst und findet wiederholt Wege, um die öffentliche Politik zu beeinflussen.
Die Diskussion wird sich darauf konzentrieren, wie lange diese Bewegungen in der Tschechischen Republik aktiv sind, welche Schritte sie unternehmen und welche Vision eines "idealen Tschechiens" sie vertreten. Diskutieren werden Journalist Prokop Vodrážka von Deník N, der Reportagen, gesellschaftliche und politische Texte verfasst, und Sozialwissenschaftlerin Eva Svatoňová vom Institut für Sozialarbeit der Universität Ostrava, die sich langfristig mit dem Thema der Anti-Gender-Bewegung befasst.
Die Diskussion findet in tschechischer Sprache statt.











