Krieg mit geilen Molchen
190 Kč · ≈ 8 €
Das erfahrene Duo der Synchronkommentatoren Samantha Bifidus und Josef Vokurka kümmert sich um eine schäbige amerikanische Kleinstadt, die von den sexuellen Übergriffen lustvoller Salamander aus der Tiefe heimgesucht wird. Ein solcher Krieg mit Molchen hätte sich wahrscheinlich nicht einmal in Karel Čapeks feuchteren Träumen abgespielt.
"Es liegt in der Natur von uns Menschen, dass wir, wenn wir etwas furchtbar Schlechtes erleben, eine seltsame Befriedigung darin finden, dass es 'das Schlimmste' in dieser unangenehmen Kategorie ist, die die Welt je gesehen hat." (Karel Čapek, Krieg mit den Molchen)
Und dasselbe gilt für uns, die Gehärteten Zuschauer. Im Fall des Films Krieg mit geilen Molchen (Humanoids from the Deep) kann man jedoch nicht vom Schlimmsten sprechen — dieser flotte B-Movie aus den 1980er Jahren fließt wie der feinste Sand aus den Pfoten moosbedeckter Kreaturen, die aus der Meerestiefe aufgetaucht sind und menschliche Weibchen umwerben wollen. Die Werbung dieser Molche besteht darin, dass sie aus irgendeinem unbekannten evolutionären Grund zuerst dem Weibchen das Hinterteil abbeißen, und während die Unglückliche nackt kreischend in alle Richtungen fliegt, versucht der Molch zu paaren. Es ist ein Kampf von solchem Ausmaß, dass ihn selbst Sir David Attenborough noch nicht zu bewältigen versucht hat. Und es gibt keine Sieger darin. Nur die Gefressenen und die Erregten.
Neben dem Molch-Interspezie-Sex bietet der Film auch traditionelle Beziehungsdrama und andere Abenteuer der Bewohner eines abgelegenen Fischerdorfes. Die unerwartete Invasion von Salamandern in die Gemeinde bringt keine Belebung, eher das Gegenteil — Leichen häufen sich, der Appetit der Molche lässt nicht nach, und die Wissenschaftler sind völlig zerzaust. Werden die Helden es schaffen, das traditionelle Fest mit Musik, die Anwesenheit von Miss Oberer Hintern und das Karussell zu retten, das jeden Tag beginnen soll?
Wie der Konflikt zwischen der schäbigen ländlichen Gegend und der wilden Wut erregter schleimiger Amphibien endet, werden Sie nur auf dem Festival der Gehärteten Zuschauer erfahren. Das Synchronisierungsduo Samantha Bifidus und Josef Vokurka, das Sie durch den Film führt, weiß noch nicht, wem es die Daumen drücken soll — es hat Verständnis für alle Beteiligten.











