Monstrum
Allgegenwärtige Gewalt und verdrehte Muster können das Monster in jedem von uns wecken.
Ein unerfahrener Pädagoge, frustriert von seinem vorherigen Job, wird mit einem gestörten und in aller Augen unangepassten gewalttätigen jungen Mann betraut. Sie sind allein im Klassenzimmer und führen einen intensiven Kampf der Worte und des Willens. Der Pädagoge ist die letzte Chance des Jungen — entweder findet er einen Weg zu dem entwurzelten Jungen, der nach dem Suizid seiner Mutter nur bei seiner Großmutter lebt, lernt, mit ihm zu kommunizieren und ihn zu lenken, oder der Junge wird dauerhaft von der Schule verwiesen.
Das Stück ist eine Untersuchung von Elternschaft, Verantwortung und der Suche nach einem Weg aus der eigenen Verwirrung — in der Adoleszenz und im Erwachsenenalter. Junge Menschen, besonders in der Pubertät, sind kein Problem oder eine Last, sondern suchende "Kinder" mit dem Bedürfnis nach Vertrauen, Liebe und Sicherheit. Es ist eine Geschichte über Hoffnung und über den Schaden, den ein Mensch durch den falschen Ansatz oder eine schlechte Entscheidung verursacht.
Basierend auf einer Tragödie an der Philosophischen Fakultät ist dieses Thema dringender denn je — und genau deshalb ist es wichtig, es aufzuführen und zu diskutieren.