Festivalausflug
ab 660 Kč · ≈ 27 €
Der Festivalausflug findet am Donnerstag, 20. August 2026, mit Busabfahrt von Kuks um 9:00 Uhr statt. Die Buskapazität ist begrenzt. Im Ausflugspreis sind Eintritte zu allen künstlerischen Aufführungen enthalten. Einzelne Produktionen können auch ohne Bus besucht werden – mit eigenem Transport und separat im Vorverkauf gekauften Eintrittskarten.
1. Haltestelle – Auf den Spuren des Bildhauers J. F. Pacák
Auf dem Weg nach Kocbeř führt der Jaroměřicer Bildhauer Petr Novák durch das Werk des Barockskulptors Jiří František Pacák, der an den expressiven Stil von Matěj Bernard Braun anknüpfte und zu den bedeutenden Vertretern der böhmischen Barockplastik der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts gehört. Die Route führt durch Žireč, Zboží und die Burgstätte Choustníkovo.
2. Haltestelle – Denkmal für Jelena, Kocbeř (10:00)
DUE DI KUKUS: Eine humorvolle Betrachtung über den zu Unrecht erschossenen Hirsch namens Nickel. Ein authentisches Ereignis aus Šporks Leben wurde in einer poetischen Fassung des gräflichen Hofpoeten Gottfried Benjamin Hancke unter dem Titel bewahrt: Ein witziger Dank für einen sanften Hirsch namens Nickel, der Seiner Kaiserlich-Königlichen Exzellenz Graf von Špork gehörte, aber 1724 zu Unrecht erschossen wurde. Der gereimte Text zur Rezitation oder zum Gesang wurde 1731 in Leipzig und Dresden mit der Originalillustration veröffentlicht. Musik und Gesang: Due di Kukus – Stanislav Bohadlo, Lukáš Pelc.
10:30 – RIDINA AHMEDOVÁ: Aus den Tagebüchern von Světlotma (Kapelle des Hl. Florian, Kocbeř)
Ein Klangerlebnis an der Schnittstelle von Konzert und Audiodokumentation. Eine akustische Performance, an der Zuhörer mitwirken können – Ridina Ahmedová wird in ihrem Auftritt das Genius Loci der Kapelle des Hl. Florian in Kocbeř nutzen und sich auf Erinnerungen von Besuchern an intensive Erfahrungen mit Licht und Dunkelheit stützen, die sie während des Festivals mit ihr teilen können.
3. Haltestelle – Auf der Spur der Grenzsteine
Die Špork-Grenzsteine sind eine Sammlung von 34 Sandsteinmarkierungen aus dem Jahr 1726, die die Grenzen des Gutes von Graf František Antonín Špork markierten. Sie sind aus dem sogenannten Kocbeřer Sandstein gefertigt, der sich durch Härte, Dauerhaftigkeit und minimale Fossilien auszeichnet, und stehen heute unter Schutz als unbewegliche Kulturgüter.