1984
System oder Liebe? Liebe zum System! Eine Theateradaption eines Kultromans.
Der dystopische Roman des britischen Schriftstellers und Journalisten George Orwell entstand 1948 und wurde ein Jahr später erstmals veröffentlicht. Bald wurde er dank seiner düsteren Visionen zu einem Grundwerk der Weltliteratur.
Winston Smith, ein Angestellter des Wahrheitsministeriums, ein müder Mann mittleren Alters, war bisher ein zuverlässiges Mitglied der Gesellschaft – arbeitete gewissenhaft, verbrachte seine Freizeit nach Vorschrift, zweifelte nie. Bis jetzt… Etwas in ihm trieb ihn dazu, sich ein Notizbuch zu kaufen und ein Tagebuch zu führen. Etwas in ihm begann, nach der Vergangenheit zu fragen. In der Erinnerung zu forschen. Zu zweifeln. Ist sein Land wirklich im Krieg, oder ist es ein Werkzeug der Manipulation durch ständige Aufrechterhaltung von Angst und Bedrohung? Was ist, wenn die Vergangenheit anders ablief, als sie ihnen dargestellt wird? Er weiß, wie gründlich Berichte, Fotografien, Aussagen verfälscht werden. Wie dogmatisch die Sprache verstümmelt wird. Was soll man mit den Slogans anfangen: Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke?