Auferstehung
Nach Balzacs "Verlorene Illusionen" präsentiert Hausregisseur Jan Mikulášek eine weitere Adaption eines großen literarischen Werks. "Auferstehung" ist Tolstois letzter Roman und derjenige, der am deutlichsten zu unserer Zeit spricht. Die Handlung beginnt im Moskau des 19. Jahrhunderts und endet in der Zeitlosigkeit, an einem ortlosen Ort, im Nichts, wo sich alle Missverstandenen, Verstoßenen und Kämpfer für Gerechtigkeit versammeln - Revolution und Widerstand, Leidenschaft, Weisheit, Krankheit und Utopie finden hier ihre letzte Zuflucht zwischen bellenden Hunden.
Das umfangreiche Werk des russischen Schriftstellers erfasst die gesellschaftliche Atmosphäre des Russlands des späten 19. Jahrhunderts und verfolgt gleichzeitig eine starke Liebesgeschichte. Im Na zábradlí wird es in einer Theateradaption des deutschen Dramatikers und Regisseurs Armin Petras gezeigt, in der Übersetzung von Petr Štědroň.











