Wie füttert man einen Diktator? Teil fünf: Saddam Hussein
"Wie füttert man einen Diktator" ist ein kollektives Theaterzyklus inspiriert von Witold Szabłowskis Buch. Im Kapitel "Diebische Fischsuppe" konzentriert sich das Spielraum Kollektiv auf die Geschichte von Saddam Hussein und seinem persönlichen Koch.
Diktator, Koch und Küche - große Geschichte im engen Raum des Alltags, Macht, Gehorsam, Angst, Loyalität, Überleben. Die Diebische Fischsuppe ist eine Geschichte über das Leben in der Nähe der Macht, über das Gewöhnliche, das neben Gewalt existieren kann, und über die Grenzen zwischen Dienst, Mittäterschaft und Überleben. Wie viel Angst, Loyalität und Sehnsucht nach einem starken Anführer brauchen wir, damit eine Diktatur entsteht? Und was sind wir bereit in den Topf zu geben, wenn wir denken, dass es uns nicht betrifft?
Der Diktator muss nicht immer der Anfang der Geschichte sein - am Anfang steht der Topf.
Es handelt sich um ein Work-in-Progress des Autorenprojekts des Spielraum Kollektivs, entstanden in Koproduktion mit dem Verein Krajinou přílivu und der Plattform Rekultur.
Lichtdesign: Mathias Straub
Musik: Elia Moretti
Produktion: Adriána Hoštaková











