Einundzwanzig
Einundzwanzig Regisseurinnen und Choreografinnen. Eine Performerin. Einundzwanzig verschiedene Blickwinkel auf ein Thema.
EINUNDZWANZIG präsentiert Ibsens Nora des 21. Jahrhunderts - einundzwanzigfach anders. Das Projekt stellt Fragen zur Identität einer Frau, Künstlerin und Mutter, die sich weigert, im "Puppenhaus" gefangen zu sein. Regisseurinnen aus Prag, Nairobi und der Ukraine bringen ihre eigene Realität und persönliche Erfahrungen zur Figur ein und untersuchen, wie Ibsens Thema in ihrem kulturellen Umfeld resoniert. Ausgangspunkt sind die Grenzen, die Frauen in der künstlerischen Arbeit häufig erfahren - Zeitmangel, fehlender Raum und wirtschaftliche Beschränkungen.
Jede Künstlerin erhält zwei Tage Probenzeit, um mit der Performerin Miřenka Čechová ein zweiminütiges Fragment zu schaffen. Der Körper der Performerin wird so zu einem lebenden Dokument von einundzwanzig verschiedenen Regieanätzen - im Geiste von Marina Abramovićs Performance Rhythm 0.
EINUNDZWANZIG ist eine performative Anthologie weiblicher Stimmen, die den sozialen Raum mit Fragen zur Weiblichkeit in der Gegenwart konfrontiert.











