Morgen drehen wir es auf, Liebling
Die Eheleute Bartáček und Novák leben in benachbarten Wohnungen eines Mietshauses und wissen viel zu viel übereinander. Frau Bartáčková genießt Pakete von ihrer Mutter aus der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft, ist aber krankhaft eifersüchtig - und nicht ohne Grund, denn Herr Bartáček schaut gerne nach den Röcken seiner Sekretärin. Herr Novák, ein Filmstatist, hat nur Augen für sein Auto, und vielleicht deshalb stört es ihn nicht, dass Frau Nováková eine schiefe Festtagsperücke trägt und sie kein Wasser in ihrer Wohnung haben.
Keines der Paare ahnt, wozu das andere fähig ist. Als Herr Novák Frau Bartáčková ganz unschuldig erzählt, dass er ihren Mann mit einer fremden Frau gesehen hat - möglicherweise sogar mit ihrer eigenen Nichte - entfesselt sich ein Nachbarschaftskrieg voller kleiner und hinterhältiger Provokationen. Der Streit wird weder durch einen Verweis des Rates noch durch den U-Bahn-Bau und die erzwungene Umsiedlung beigelegt. Die Nachbarn bleiben Nachbarn auch in ihrem heruntergekommenen Plattenbau. Nur eine Hochzeit könnte vielleicht beide Paare versöhnen.
Das Theater präsentiert eine Theateradaption der heute kultigen Filmkomödie von Petr Schulhoff aus dem Jahr 1976 in der Regie von Gustav Skála - ein erfahrener Regisseur, Autor, Choreograph und Tänzer, der nach fast zwanzig Jahren zur Kladno-Bühne zurückkehrt, seit der Uraufführung von "Charley's Tante" in seiner Regie.











