Vinohrady in der Ersten Republik
Wussten Sie, dass Königliche Vinohrady von Anfang an überwiegend tschechisch war? Eine der letzten deutschen Enklaven verschwand kurz nach der Gründung der Ersten Republik - und an ihrer Stelle entstanden Gebäude, die bis heute das Selbstbewusstsein der Tschechoslowakischen Republik symbolisieren.
Der architektonische Spaziergang beginnt beim ehemaligen Seidl-Feld und konzentriert sich auf markante Vinohrady-Bauten aus der Zwischenkriegszeit. Er verfolgt die Entwicklung der Architektur des neuen Staates von der Suche nach einem eigenständigen Nationalstil bis zu rein internationalen Formen der modernen Architektur. Die ausgewählten Gebäude dokumentieren auch die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Veränderungen, die der Zusammenbruch der Monarchie mit sich brachte.
Treffpunkt: an der Straßenbahnhaltestelle "Vinohradská tržnice" an der Ecke Vinohradská-Allee und Sázavská-Straße.











