Auf goldenen Pfaden
Ein performativer Spaziergang, eine Filmprojektion und ein Treffen im Zentrum Prags, das die Geschichte von Flucht und Ankunft von Menschen verschiedener Nationalitäten nachzeichnet. Das Werk nutzt historische Quellen, Essays von George Orwell und Erinnerungen der Schöpfer.
Das kreative Team geht davon aus, dass der Weg zur Menschenwürde durch konkrete Geschichten und gemeinsame Erfahrung führt, wie die Geschichte gewöhnliche Menschen unabhängig von Nationalität, Ethnizität oder Überzeugung beeinflusst. An mehreren Stationen gehen die Teilnehmer an Orte, die mit der Ankunft jüdischer Gemeinden im frühen Mittelalter, der Bildung der jüdischen Stadt, ihrer wiederholten Migration vor Antisemitismus und der Vertreibung der deutschen Bevölkerung nach dem Zweiten Weltkrieg verbunden sind.
Der zweite Teil verbindet diese historischen Stationen mit der Gegenwart - mit Palästina, mit Menschen, die keine Fluchtmöglichkeit haben, und mit der größten humanitären und Flüchtlingskrise der Geschichte nach Angaben der UN. Das Projekt zeigt, wie sich in der heutigen Gesellschaft Empathie für Kriegsflüchtlinge und Zivilisten aus kriegsbetroffenen Ländern mit Angst, Unsicherheit und politisch geschürten Bedenken vermischt.











