
Dvořák-Festival: Neue-Welt-Symphonie
Das Dvořák-Festival präsentiert ein Konzert tschechischer Klassik mit Organist Pavel Kohout, der Dvořáks Neue-Welt-Symphonie und Smetanas Moldau aufführt.
Pavel Kohout (geb. 1976 in Prag) ist ein tschechischer Konzertorganist, der nach seinem Sieg beim Internationalen Orgelwettbewerb Musashino - Tokio 2000 - mit erstem Preis, Goldmedaille und J.-S.-Bach-Preis - weltweite Bekanntheit erlangte. Er studierte am Prager Konservatorium, an der HAMU bei Prof. Jaroslav Tůma und am Conservatorium van Amsterdam bei Prof. Jacques van Oortmerssen; 2010 schloss er sein Doktorat in historischer Aufführungspraxis ab. Seine Konzerttätigkeit führt ihn durch ganz Europa, in die USA, nach Japan, Australien und Russland, unter anderem ins Berliner Konzerthaus, die Suntory Hall Tokio und die Kathedrale Notre-Dame de Paris.
Pavel Kohout trat am 8. Juni 2025 in der Kirche in Štípě bei Zlín im Rahmen des Zyklus Der Zauber der Orgel auf; das Programm umfasste eine Orgelversion von Smetanas Vltava und Werke von Paganini.
Beim Dvořák-Festival in Hejnice (5. Juli 2025) führte Kohout eine Orgelversion von Dvořáks Sinfonie Aus der Neuen Welt anlässlich des 300. Jahrestags der Weihe der Kirche von Hejnice auf.
Im Juni 2024 trat Kohout beim Festival Kunstspaziergänge in Pilsen (Korand-Chor) zusammen mit der Bratschistin Jitka Hosprova im Rahmen der Feierlichkeiten zum Jahr der tschechischen Musik und zum 200. Geburtstag von Bedrich Smetana auf.