
GEISSLERS HOFCOMOEDIANTEN: Theater des Lichts
Eine Oper über den ersten Meister des Lichts im Barocktheater, aufgeführt im Innenhof des historischen Hospitals Kuks. Musik von Jan Jirásek, Regie von Petr Hašek.
Lucie Brychtová (* 1976, Brünn) ist eine tschechische Schauspielerin und Sängerin. Sie absolvierte das Brünner Konservatorium und studierte anschließend Musicaldarstellung an der JAMU, wo sie mit der Rolle des Don Quijote in Mann von La Mancha abschloss. Nach Engagements in Pardubice und Brünn gehört sie seit 2016 zum Schauspielensemble des Nationaltheaters Prag - ab der Spielzeit 2022/23 als Inspizientin und zugleich als Gastschauspielerin, u. a. am Ständetheater in Viel Lärm um nichts. Daneben tritt sie in unabhängigen Projekten auf, darunter das szenische Konzert Pod světem des Ensembles Geisslers Hofcomoedianten, und ist Autorin sowie Hauptdarstellerin des psychologischen Monodramas Frekvence důvěry im Divadlo Na Prádle.
Seit der Saison 2022/23 arbeitet Lucie Brychtová am Nationaltheater als Souffleuse und tritt gleichzeitig als Schauspielerin am Ständetheater in der Inszenierung von Viel Lärm um Nichts auf, wo sie über zehn Lieder singt.
In einem Interview für Novinky.cz beschrieb Brychtová offen ihren Weg durch die Transition zurück auf die Bühne und merkte an, dass sie nach Jahren in der Souffleuse-Box endlich Schauspielererfahrung als Frau sammelt.
Im November 2021 fand am Na Prádle Theater die Uraufführung des psychologischen Monodrams "Frequenz des Vertrauens" statt, das Brychtová mit Martin Hýbner schrieb und in dem sie auch spielt und singt; die Stimmen der Charaktere wurden von Iva Janžurová, Vilma Cibulková und anderen gesprochen.
Regisseurin Daniela Špinar besetzt Brychtová als Sängerin in der Inszenierung von Viel Lärm um Nichts am Ständetheater, wo sie auf der offenen Bühne Applaus erhielt.

Eine Oper über den ersten Meister des Lichts im Barocktheater, aufgeführt im Innenhof des historischen Hospitals Kuks. Musik von Jan Jirásek, Regie von Petr Hašek.

Ein inszeniertes Konzert der Geisslers Hofcomoedianten über Verlust und Trauer durch live gesungene Arien und Dialog, eine Neuinterpretation des antiken Mythos von Orpheus und Eurydike.