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Organum Olomucensis 2026 - Johannes Ebenbauer
Zweite Ausgabe eines Orgelfestivals mit Künstlern aus Tschechien und Österreich auf der berühmten Engler-Orgel in der Kirche St. Mauritius in Olmütz.
Johannes Ebenbauer (* 1963 in Strallegg, Steiermark) ist österreichischer Organist, Dirigent, Improvisator und Komponist. Zwanzig Jahre war er am Wiener Stephansdom tätig - ab 1991 als Domkapellmeister - und seit 2013 ist er Professor für Orgel und Improvisation an der mdw Wien, wo er seit 2020 das Institut für Orgel, Orgelforschung und Kirchenmusik leitet. Als Kurator und künstlerischer Leiter des Festivals Quintessenz betreut er die Wöckherl-Orgel von 1642 in der Wiener Franziskanerkirche, die älteste erhaltene Orgel der Stadt. Seit der Saison 2022/23 gehört er zum Kapellmeister-Team der Wiener Hofmusikkapelle.
Das Orgelinstitut mdw unter Ebenbauers Leitung veröffentlichte im Januar 2026 den sechsten Band der Reihe Wiener Beiträge zu Orgel und Kirchenmusik.
Im Sommer 2025 leitete Ebenbauer erneut das Festival Quintessenz an der Wöckherl-Orgel in der Franziskanerkirche in Wien - das Programm 2025 umfasste insgesamt sieben Konzerte von August bis Oktober.
Ebenbauer trat beim Festival Wien Modern 37 (2024) als einer der eingeladenen Künstler auf.
Seit der Saison 2022/23 ist Ebenbauer Mitglied des Dirigentenstabs der Wiener Hofmusikkapelle.
Seit Oktober 2020 leitet Ebenbauer das Institut für Orgel, Orgelforschung und Kirchenmusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.