
Traditionelles Open-Air-Konzert der Tschechischen Philharmonie
Die Tschechische Philharmonie beschließt ihre Saison mit einem Open-Air-Konzert unter der Leitung von Alen Altınoğlu mit Pianist Marek Kozák.
Alain Altinoglu (geb. 1975 in Paris) ist ein französischer Dirigent armenischer Herkunft, dessen Familie ursprünglich aus Istanbul stammte. Seit 2016 leitet er als Musikdirektor das Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, seit der Saison 2021/22 ist er zudem Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt - sein Vertrag mit La Monnaie wurde bis 2031 verlängert. Er gastiert regelmäßig bei den Berliner und Wiener Philharmonikern sowie beim London Symphony Orchestra und unterrichtet Dirigieren am Pariser Konservatorium.
Altinoglu erhielt den Conductor of the Year Award bei den International Opera Awards 2025, verliehen in Athen in der Griechischen Nationaloper.
La Monnaie kündigte die Verlängerung des Vertrags mit Altinoglu als Generalmusikdirektor bis 2031 an.
In der Saison 2025/26 kehrt Altinoglu zur Wiener Staatsoper mit Debussys Pelléas et Mélisande zurück und tritt mit dem hr-Sinfonieorchester bei Festivals in Prag, Dresden und Frankfurt auf.
Beim Salzburg Festival wird Altinoglu zwei Konzertaufführungen von Massenets Werther mit dem Orchester La Monnaie dirigieren (29. Juli und 1. August 2026).
Altinoglu schloss die Saison der Tschechischen Philharmonie mit einem Freiluftkonzert auf dem Hradschin-Platz in Prag zusammen mit Pianist Marek Kozak ab.