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80 rozlícených novinářů

80 rozlícených novinářů (2026)

Originaltitel: 80 dühös újságíró

  • Genre: Dokumentarfilm
  • Land: Ungarn · Deutschland · Tschechien · Dänemark · Norwegen
  • Laufzeit: 94 Min.

Der Film ist eine aus dem Inneren der Redaktion gedrehte Geschichte über den Kampf um eine der ersten und gleichzeitig meistgelesenen und einflussreichsten ungarischen Online-Zeitungen Index.hu in einer Phase ihrer Eskalation. Als die Partei von Viktor Orbán mit verfassungsmäßiger Mehrheit zu regieren begann, wurde die Kontrolle der Medien zu einer langfristigen Priorität. Durch einen Schlüsselverbündeten, den Großunternehmer Lajos Simicska, wurden so schrittweise wichtige traditionelle Medien in ihre Einflusssphäre integriert und kritische Stimmen im öffentlichen Raum wurden schwächer. Eine der bedeutendsten Online-Zeitungen Index.hu blieb jedoch unabhängig. 2014 sickerten Informationen durch, dass Simicska einen bedeutenden Aktienanteil erwarb, was öffentliche Demonstrationen auslöste und Simicska dies anschließend bestritt. Dies bestätigte sich erst drei Jahre später, als er versuchte, die Option zu aktivieren. Dies löste wieder enormen Widerstand der Öffentlichkeit und der Redaktion aus, sodass die Transaktion nie abgeschlossen wurde. Simicska fiel inzwischen in Orbáns Ungnade und nach jahrelangem Kampf verlor er fast alles und zog sich zurück. Die Eigentümerschaft von Index wurde auf eine neu gegründete Stiftung übertragen, deren Vorsitzender der langjährige Anwalt der Zeitung László Bodolai wurde („Bodi", wie ihn Kollegen nannten), der auch einer der Akteure des Films ist. Vertreter der Stiftung präsentierten dies nach außen hin als Schritt zu noch größerer Unabhängigkeit. Die Zweifel der Redaktion führten jedoch zur Schaffung eines sogenannten Unabhängigkeitsbarometers – ein Indikator in der Ecke der Titelseite der Zeitung mit der Möglichkeit, drei Positionen anzuzeigen: „unabhängig", „gefährdet" und „Ende der Unabhängigkeit". Trotz wachsender Spannungen zwischen Redaktion und Eigentümer blieb der Zeiger des Barometers weiterhin auf „unabhängig" – bis zu einem Tag im Jahr 2019. Kurz zuvor kündigte die Stiftungsleitung einen Plan zur strukturellen Umgestaltung des internen Funktionierens der Index-Redaktion an, wobei viele Journalisten die Änderungen als ungerechtfertigt und inakzeptablen Eingriff in die Verwaltung und möglicherweise auch in den Inhalt der Zeitung wahrnahmen. Nach Wochen wachsender Spannungen verschob der angesehene Chefredakteur Szabolcs Dull den Zeiger des Barometers auf die Stufe „Gefährdet". Millionen von Lesern sahen plötzlich, dass etwas Ernstes geschah – und es wurde auch zum Thema der Weltmed

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Vorstellungen (1)

Prag· 1

Kino Atlas · 1

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  • Do 28. 5. · 20:00

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