Night of the Living Dead
Letní kino Čistírna Bubeneč, Prag
Romeros abendfüllendes Debüt von 1968 ist ein Meilenstein des Horrorgenres - ein Kultfilm, der das kommerzielle Kino veränderte und dessen Einfluss bis heute spürbar ist.
Der in Schwarzweiß gedrehte Film mit unbekannten Schauspielern wirkt wie ein Dokumentarfilm: Er folgt dem Schicksal von sieben Menschen, die auf einem verlassenen Bauernhof Zuflucht vor den Untoten suchen. Mit Einbruch der Nacht vermehren sich die Zombies, die Situation wird verzweifelt, und die Überlebenden beginnen schließlich, sich gegenseitig zu bekämpfen. Die rohe Wirkung des Films rührt daher, wie Romero Genrekonventionen negiert und Tabus bricht - besonders in der Darstellung von grafischer Gewalt.
Das Thema einer Gesellschaft, die irrationalen Kräften erliegt, spiegelt die gesellschaftliche Gärung in Amerika am Ende der 1960er Jahre wider. Night of the Living Dead übersteigt somit die Grenzen des Horrors und funktioniert gleichzeitig als gesellschaftliche Metapher.











