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Roman Borisov (Klavierrezital)

Mo, 15. Feb. 2027 · 19:00

Kino Vesmír, Ostrau

Roman Borisov (Klavierrezital) — Kino Vesmír, Ostrau

Von Beethovens "Pathétique" bis zu Rachmaninoffs monumentaler Sonate. Roman Borisov präsentiert ein Rezital voller Kontraste - von der Lyrik Debussys und Schuberts bis zur Tiefe der russischen Klaviertradition.

Programm:
Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 8 c-Moll op. 13 "Pathétique"
Nikolai Karlovich Metner: Vergessene Melodien op. 39
Claude Debussy: Präludien (Auswahl)
Franz Schubert: Impromptus op. 90 D 899, Nr. 2 und Nr. 3
Sergei Rachmaninoff: Klaviersonate Nr. 2 b-Moll op. 36

Ausführender:
Roman Borisov - Klavier

Das Rezital eröffnet Beethovens "Klaviersonate Nr. 8 c-Moll "Pathétique"", komponiert in Wien am Ende des 18. Jahrhunderts und dem Fürsten Karl Lichnowsky gewidmet - einem Mäzen, den Beethoven mehrmals in Hradec nad Moravicí nahe Opava besuchte. Das Werk steht an der Schwelle zwischen Beethovens frühem Stil und dem aufkommenden romantischen Ausdruck.

Aus der russischen Klavierliteratur erklingt der Zyklus "Vergessene Melodien op. 39" von Nikolai Karlovich Metner, entstanden 1918-1920 während des Bürgerkriegs, kurz vor der Emigration des Komponisten. Es folgen zwei Bücher von Claude Debussys "Präludien" aus den Jahren 1910 und 1913 sowie zwei von Schuberts "Impromptus" op. 90 aus dem Jahr 1827, in denen der lyrische Charakter des Liedes in eine Klavierminatur übergeht.

Den Abend beschließt Rachmaninoffs "Zweite Klaviersonate", komponiert 1913 und inspiriert vom Klang russischer Glocken, die der Komponist als Symbol des Lebensweges der Menschheit betrachtete.