ANDROS
DOX Centrum současného umění, Prag
Der männliche Körper in der zeitgenössischen mitteleuropäischen Kunst.
In den letzten Jahrzehnten haben die Überprüfung etablierter Geschlechtervorlagen und die Lockerung starrer Rollen die Diskussionen über die Natur der Männlichkeit intensiviert und führen zu existenziellen Fragen: Wer ist eigentlich ein Mann? Und was definiert ihn? Das Ausstellungsprojekt ANDROS untersucht, wie sich die zeitgenössische mitteleuropäische Kunst diesen Fragen bei der Darstellung des männlichen Körpers stellt - der materiellen Komponente der Geschlechtsidentität, die seit Jahrhunderten als klassisches künstlerisches Thema dient und heute zur Projektionsfläche für Zweifel, Suche und Neudefinition der männlichen Form wird.
Die Gruppenausstellung präsentiert neben heimischen Werken auch Arbeiten von Künstlern aus Deutschland, Österreich und den Visegrád-Ländern. Kurator ist der Schriftsteller Vratislav Maňák, der mit dieser Ausstellung Konzepte aus seinem Buch "Mit Wittgenstein in der Gay-Sauna" (2026) entwickelt und vorantreibt.
Ausstellende Künstler: Patrik Adamec, Mirosław Bałka, Simona Blahutová, János Brückner, Jakub Čuška, Michal Czinege, Andrej Dúbravský, Jiří David, Ester Knapová, Ondřej Filípek, Pavel Forman, Andros Foros, Andrej Haršány, Matouš Háša, Tomáš Honz, Matthias Herrmann, Michal Heriban, Siegfried Herz, David Javorský, Václav Jirásek, Ruprecht von Kaufmann, Kateřina Komm, Karolína Koblen, Samuel Kollárik, Tomáš Kubík, Zbyněk Linhart, Jiří Marek, Michal Macků, Ivana Mojšová, Gábor Nagy, Tomáš Němec, Karolína Netolická, Ivan Pinkava, Gábor Pintér, Jiří Petrbok, Ondřej Přibyl, Mai, Karol Radziszewski, Spyros Rennt, Thomas Riess, Wilhelm Sasnal, Adam Šakový, Antonín Sondej, Alois Stratil, Attila Szűcs, Alexander Tinei, Juraj Toman, Jan Uldrych, Katalin Verebics, Ágnes Verebics, Stefan Wimmreuter.











