Haas - Tage nach dem Ruhm
Eine Originalinszenierung von Martin Dvořák für einen Schauspieler und einen Tänzer, basierend auf verfügbaren Quellen über den Schauspieler Hugo Haas und seinen Bruder Pavel, der 1944 im Konzentrationslager Auschwitz starb.
Das Konzept basiert auf einem imaginären Gespräch zwischen den Brüdern vor Hugos Tod, in dem Hugo sein eigenes Leben rekapituliert. Der Schauspieler verkörpert Hugo Haas, während der Tänzer seinen Bruder Pavel darstellt - ein sprechender Tänzer, der die Sphäre des toten Bruders verkörpert, voller Symbolik und Metaphysik, während der Schauspieler die Welt des noch lebenden Hugo mit seinen Schmerzen, seiner Unsicherheit und seiner Realität bewohnt. Beide Performer sind während der gesamten Aufführung auf der Bühne.
Das Projekt ist für einen kleinen Raum konzipiert und legt großen Wert auf die Kombination von realistischem Schauspiel und stilisierter Bewegungschoreografie. Die musikalische Komponente schöpft aus Kammerwerken des Komponisten Pavel Haas und Filmkompositionen von Hugo Haas; die Musik stammt von Jan Hanák Sonority.











