Die Haushälterin
Die Arbeit im Haushalt von Nina und Andrew Winchester ist Millies letzte Chance, neu anzufangen und ein dunkles Kapitel ihrer Vergangenheit abzuschließen. Doch sie ahnt nicht, dass die Geheimnisse, die ihre neuen Arbeitgeber hinter verschlossenen Türen verbergen, viel größer sind als ihre eigenen.
Zunächst schenkt sie den seltsamen "Zufällen", denen sie beim täglichen Putzen, beim Abholen der Tochter von der Schule und bei der Zubereitung von Familienessen begegnet, wenig Beachtung. Sie übersieht auch Ninas merkwürdiges Verhalten, falsche Anschuldigungen und die Grausamkeiten, denen sie immer häufiger ausgesetzt ist. Millie hat in ihrem Leben Schlimmeres erlebt als die Launen einer verwöhnten Frau aus wohlhabender Gegend - und sie braucht diese Arbeit verzweifelt.
Aber Andrew wirkt zunehmend beunruhigt und einsam. Wenn sie in seine Augen schaut, ist es schwer, sich nicht vorzustellen, wie es wäre, nicht länger nur eine Dienerin zu sein, sondern die neue Herrin des Hauses zu werden - besonders wenn die jetzige von Tag zu Tag unerträglicher wird und sich selbst nicht mehr kümmert. Und es könnte mehr als nur Fantasie bleiben. Die Winchesters wissen nicht, wer Millie wirklich ist. Sie wissen nicht, wozu sie fähig ist.











