The Master
USA, frühe 1950er Jahre. Soldaten, die von der Front zurückkehren, kämpfen mit Kriegstraumata und versuchen, sich wieder in das zivile Leben zu integrieren. Einer von ihnen ist Freddie Quell (Joaquin Phoenix), der verzweifelt versucht, seine inneren Dämonen mit großzügigen Mengen selbstgebranntem Alkohol zu kontrollieren - mit jedem Nervenzusammenbruch sinkt er tiefer ab, bis er zum Landstreicher wird.
Zufällig trifft er auf den charismatischen Lancaster Dodd (Philip Seymour Hoffman), der mit seiner ergebenen Ehefrau (Amy Adams) und einer Gruppe treuer Anhänger nach New York reist, um seine neue Lehre der Welt zu präsentieren. Lancaster Dodd, von seiner Umgebung "Der Meister" genannt, ist von Freddies Volatilität fasziniert und übernimmt seine "Behandlung" nach seiner eigenen Theorie, die bald zu einem imposanten Glauben wird. Zwischen den beiden Männern entsteht eine sehr starke und außergewöhnliche Bindung.
Die Figur des Meisters wurde von L. Ron Hubbard inspiriert, dem tatsächlichen Gründer der Scientology-Kirche, was bei Teilen der amerikanischen Öffentlichkeit Empörung auslöste. Der Film ist ein weiteres originelles Epos des Regisseurs Paul Thomas Anderson (Magnolia, There Will Be Blood, Inherent Vice), das Glauben, Sucht, die Suche nach innerer Freiheit und Manipulation als grundlegende Phänomene der amerikanischen Geschichte untersucht.











