Turandot
Turandot ist Giacomo Puccinis letzte Oper und symbolisch der letzte Vertreter des goldenen Zeitalters der italienischen romantischen Oper. Nach der Arie "Nessun dorma", in der fast hundert Jahre lang Generationen von Weltklasse-Tenören glänzen, wurde kein weiterer Opernmegahit geschaffen. Die zwischen 1921 und 1924 geschriebene Oper basiert auf Carlo Gozzis gleichnamigem Commedia-dell'arte-Stück und spielt im mittelalterlichen Peking: Die rätselhafte Prinzessin Turandot stellt ihre Freier vor eine tödliche Herausforderung — löse drei Rätsel oder stelle dich der Hinrichtung. Die Ankunft des furchtlosen Prinzen Kalaf entfesselt eine Geschichte von Liebe, Opfer und Erlösung. Turandot kehrt nach mehr als vierzig Jahren in das historische Gebäude des Nationaltheaters in Prag zurück. Die neue Inszenierung liegt in den Händen von Jaroslav Kyzlink, Musikdirektor der Oper des Nationaltheaters, und Regisseurin Katharina Wagner, künstlerische Direktorin der Bayreuther Festspiele und Urenkelin von Richard Wagner. Die Titelrolle singt Maida Hundeling, Prinz Kalaf singt Michal Lehotský, Timur singt Jiří Sulženko. Es wirken Solisten der Oper des Nationaltheaters, der Chor des Nationaltheaters, der Kühn-Gemischte Chor, der Kühn-Kinderchor, das Ballett der Oper des Nationaltheaters und das Orchester des Nationaltheaters mit. Die Aufführung wird in italienischer Sprache mit tschechischen und englischen Untertiteln ohne Pause aufgeführt, Dauer 165 Minuten.











