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Nicht nur die Villen von Troja

fand statt · 30. Mai 2026

Autobusová zastávka Kovárna, Prag

Nicht nur die Villen von Troja — Autobusová zastávka Kovárna, Prag
Beschreibung wurde vor der Veranstaltung verfasst

Prags Stadtteil Troja ist vor allem für seinen Zoo, den Botanischen Garten und das Schloss des Grafen Václav Vojtěch ze Šternberka bekannt, der dem Viertel seinen Namen gab – ursprünglich hieß es Zadní Ovenec. Dieser Spaziergang zeigt jedoch, dass es hier viel mehr zu sehen gibt.

Das Hauptthema sind Villen. Die Villa des Architekten Oldřich Brabec, in der heute das Büro des Bezirks Prag-Troja und ein Kindergarten untergebracht sind, beeindruckt durch ihr ungewöhnliches Dach. Zu den Perlen der Funktionalistenarchitektur gehört die Schück-Villa der Prager deutsch-jüdischen Architekten Ernest Mühlstein und Victor Fürth. Die Route führt auch durch die Überreste der Siedlung Rybáře (seit 1991 Denkmalschutzzone) und eine Häusergruppe, die als diplomatisches Viertel von Jan Bočan geplant war.

Auf dem Weg an den Gehöften Kazanka und Popelářka vorbei erreichen die Teilnehmer die Villa Na Rybárně. Es wird über die Familie von Jindřích Vaňha, über Alois Svoboda – den letzten Privatbesitzer des Schlosses, der es 1922 dem tschechoslowakischen Staat schenkte – und über Quido Schwank und seine Bedeutung für Troja gesprochen.

- Treffpunkt: Bushaltestelle 112 und 234 Kovárna (von der U-Bahn-Station C Nádraží Holešovice)
- Dauer: 2–2,5 Stunden (ca. 2,5–3 km)
- Ende: in der Nähe der Haltestelle Trojská
- Führung: Stanislava Micková