Barbara Nagy – Melancholie verbergen
Lisztův Institut, Praha, Prag
Eintritt frei
Barbara Nagy, eine ungarische Künstlerin, Preisträgerin des Munkácsy-Preises und Inhaberin des DLA-Titels, Mitglied der Alten Künstlerkolonie Szentendre, schafft gravierte schwarze Holztafeln, die das Licht erforschen – sowohl in philosophischer als auch in physikalischer Hinsicht. Die Tiefe und Richtung der Gravur zusammen mit der monochromen Oberfläche ermöglichen es, die "Reise" des Lichts zu verfolgen: schwarze Farbe, die Licht absorbiert, ist durch die Struktur der Gravur gleichzeitig in der Lage, es sichtbar zu machen. Die Installation Melancholie verbergen bezieht sich auf ein besonderes geometrisches Polyeder aus Dürers Kupferstich Melancolia I. von 1514 – eine Form, die zwischen Steinen verborgen ist und dennoch sichtbar. Dieser "melancholische Stein" entzieht sich hermeneutischen und ikonologischen Zusammenhängen; Saturn ist der Planet der Melancholie und der Klang Saturns ist unter dem Installationsvideo zu hören. Das Werk zeigt die Schatten der Melancholie, ihre unfassbaren Spuren in Holz graviert. Die Ausstellung ist kostenlos zugänglich und läuft bis 15. Mai 2026 im Liszt-Institut – Ungarisches Kulturzentrum Prag, Rytířská 27, Prag.
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