Practices of Empathy
Wie nah können zwei Körper tanzen, ohne sich zu berühren? Welche Spannung, Neugier oder Vibrationen entstehen im Raum zwischen ihnen? Berührung - sowohl buchstäblich als auch metaphorisch - ist Risiko und Einladung zugleich: Wärme durch ein inneres Radar spüren, sich mit einem anderen Körper verbinden, sich selbst als eine Landschaft anbieten, die respektiert, erfasst und geteilt werden soll. Haut wird zur porösen Schnittstelle, wo das Ich dem Anderen begegnet. Was geschieht, wenn Grenzen überschritten werden, und wie können wir diesen Prozess annehmen?
Das Projekt basiert auf somatischer Improvisation, choreografischer Forschung und Begegnungen, die auf (Nicht-)Berührung basieren. Die Teilnahme erforscht Nähe, Elastizität, Unbehagen, Verletzlichkeit und Intensität von Einfluss und untersucht Empathie nicht als angeborene Eigenschaft, sondern als verkörperte Praxis.
Der Workshop findet zweimal für je 120 Minuten statt, am Samstag und Sonntag, beide Tage ab 10:00 Uhr.











