Es hätte ein Sternmoment sein können
Ein fiktives Treffen zwischen Bach und Händel. Ein funkelnder Schlagabtausch unterschiedlicher Lebens- und Musikauffassungen. Witzige Dialoge, faszinierende historische Details und zeitgenössische Überlegungen zu den Paradoxien von Erfolg und Ruhm. Und natürlich die unsterblichen Kompositionen beider Meister.
Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel trafen sich nie. Zusammengebracht wurden sie in einem Schauspiel des deutschen Publizisten und Dramatikers Paul Barz. Das fiktive Treffen findet 1747 in Leipzig statt, drei Jahre vor Bachs Tod - in dem Moment, als der einst unerkannte Komponist und unbedeutende Kantor der Thomaskirche die Anerkennung erhält, nach der er sein ganzes Leben strebte.
Bach kann keine Austern essen, spielt aber genialhaft Orgel. Händel lebt in der Festung seines Ruhms, wohlhabend, aber nicht wie Bach. Bach beneidet seinen Erfolg, Händel beneidet ihn um sein Talent - und auch um eine gewisse Freiheit, denn Ruhm hat seinen Preis. Bach ist Händels Gast, und bei luxuriösen Speisen führen sie einen scharfsinnigen, zeitlosen Dialog über den Sinn des Lebens und der Kunst, darüber, was Erfolg ist und welchen Preis er hat. Dazu erklingen ihre unsterblichen Werke.











