Haus Slovo. Ein unvollendeter Roman
Kino Atlas, Prag
1927, Sowjetukraine. Auf Stalins Befehl wurde in Charkiw ein Genossenschaftsgebäude namens Slovo errichtet, dessen luxuriöse Wohnungen von den bedeutendsten ukrainischen Schriftstellern bewohnt wurden. Alle wurden Teilnehmer eines Experiments, das darauf abzielte, einen neuen Typ des sowjetischen Schriftstellers zu schaffen — mit dem Ziel, eine einheitliche künstlerische Methode des sozialistischen Realismus durchzusetzen. Nicht alle stimmen jedoch der Verherrlichung des Stalin-Kultes zu.
Ein unbekannter junger Schriftsteller, Volodymyr Akimov, zieht unerwartet ins Haus Slovo ein. Niemand kennt ihn, aber mit seiner Ankunft beginnen sich seltsame Ereignisse zu ereignen, deren Geheimnisse die Mauern des Gebäudes bis heute verbergen und ungeklärt bleiben.