Tantehorse: S(T)Igma
Vielleicht bin ich nicht das Problem.
Ein Post-Punk-Dokument für drei (männliche) Stimmen.
Weil ich Autos, Maschinen und Cowboys mag, aber nicht verstehe, warum das Männlichkeit definieren sollte. Weil ich auf Brüste und Hintern schaue. Weil ich zuletzt wegen Pfefferspray geweint habe. Weil ich nicht ganz sicher bin, was es bedeutet, ein Mann zu sein. Weil ich Angst vor einer radikalisierenden Gesellschaft habe. Weil ich die Notwendigkeit nicht verstehe, um jeden Preis ALPHA zu sein.
S(t)IGMA ist eine Post-Punk-Performance darüber, wie es heute ist, als junger Mann aufzuwachsen - über Einsamkeit, die sich manchmal in Wut verwandelt, über den Druck einfacher Parolen aus den Tiefen des Internets und über die immer wiederkehrende Frage, wie man ein "richtiger Kerl" ist. Was ist, wenn es ganz anders sein soll?
Dramaturgie und Szenario: Barbara Herz
gesellschaftswissenschaftliche Forschung und Performance: Alice Koubová
Szenografie und Kostüme: Kateřina Radakulan
Musik: Matěj Šíma
Lichtdesign: Martin Špetlík
Sounddesign: Jan Pniak
Produktion: Tantehorse, Jan Honeiser
Koproduktion: Palác Akropolis
Fachpartner: Liga Otevřených Mužů, Institut für Philosophie der Tschechischen Akademie der Wissenschaften
Die Performance entstand mit Unterstützung der Stadt Prag, des Ministeriums für Kultur der Tschechischen Republik und des Staatsfonds für Kultur der Tschechischen Republik.











