Wenn Tauben zu Gold würden
Fünf Jahre lang dokumentierte die junge Regisseurin Pepa Lubojacki die emotionalen Geschichten ihrer eigenen Familie. Warum hat die Sucht ihren geliebten Bruder und zwei Cousins um ihre Beziehungen, ihr Sicherheitsgefühl, ihre Gesundheit und ihr Zuhause beraubt? Und was ist, wenn nicht die Sucht selbst, sondern etwas, das viel früher begann, dahinter steckt? Eine unkonventionelle Mischung aus intimen Tagebuchaufnahmen, animierten Fotografien, stilisierten Erinnerungen und grafischen Collagen macht den Film zu einem originellen Erlebnis, das gleichzeitig roh und spielerisch ist. Als Regisseurin und Schwester stellt sich Pepa einer Frage, auf die es keine einfache Antwort gibt: Wo endet die Liebe und beginnt die Kontrolle? Retten oder loslassen? Dieser brutal ehrliche Film erhielt auf der Berlinale den Preis für den besten Dokumentarfilm.











