Stunde der Wölfe
Stunde der Wölfe / Ingmar Bergman / Schweden 1968 / 90 Min - Persona hat intensives Licht, ununterbrochene Schärfe. Stunde der Wölfe spielt sich in einem Land der Dämmerung ab. Darüber hinaus nutzt es Elemente, die für mich neu sind - romantische Ironie, Verfahren des Filmhorrors, mit denen es spielt. Bei einem festlichen Abendessen auf dem Schloss wirken Dämonen normal. Sie wandeln durch den Park, unterhalten sich, spielen Puppentheater. Alles ist relativ friedlich. Doch sie leben das Leben der Verdammten, in unerträglichem Schmerz, für immer miteinander verflochten. Sie schlagen aufeinander ein und verzehren gegenseitig ihre Seelen. Für einen kurzen Moment lindert sich ihre Qual. Dies geschieht, wenn in einem kleinen Puppentheater die Zauberflöte aufgeführt wird. Die Musik schenkt ihnen vorübergehend Frieden und Trost. Die Kamera berührt die Gesichter aller Anwesenden. Der Rhythmus des Textes ist ein Code: Pamina bedeutet Liebe. Lebt die Liebe noch? Pamina lebet noch, die Liebe lebt noch. Die Kamera auf Liv: es ist ein doppeltes Liebesgeständnis.











