
Huftschlag hier, Huftschlag dort
Věra Chytilovás beißendes Porträt von Dreißigjährigen, deren sorgloses Leben zusammenbricht, als einer von ihnen erkrankt. Ein scharfsinniger Spiegel der Gesellschaft der späten 1980er Jahre.
Věra Chytilová (1929–2014) war eine tschechische Filmregisseurin und eine der markantesten Persönlichkeiten der tschechoslowakischen Neuen Welle. Bekannt für ihren provokativen Stil und ihre gesellschaftskritische Haltung, ist sie vor allem für den Film Tausendschönchen (1966) bekannt.

Eine klassische tschechoslowakische Filmvorführung zur Ausstellung von Jiří Balcara in der Alšova jihočeská galerie.

Eine tschechoslowakische Komödie von Věra Chytilová aus dem Jahr 1992 über einen exzentrischen Landeinsiedler namens Bohuš. Sommervorführung in der Klubovna.

Věra Chytilová's kritisches Porträt der Normalisierungsgesellschaft von 1979, erzählt durch verflochtene Geschichten von Bewohnern einer Prager Wohnsiedlung. Der Film offenbart die Kluft zwischen sozialistischen Idealen und Eigeninteresse und gewann 1980 den Großen Preis in San Remo.

Ein surrealistisches Provokationswerk über zwei junge Frauen, die die Moral ablehnen. Věra Chytilová's Meisterwerk von 1967 löste politische Kontroversen aus und zeigte kühne Kameraarbeit von Jaroslav Kučera.