
Spiel mir das Lied vom Tod
Sommerkino zeigt den Klassiker "Spiel mir das Lied vom Tod" mit Clint Eastwood. Eine Geschichte über drei Männer, den gefühllosen Revolverheld Frank und ihr komplexes Spiel um Liebe, Ehre und Rache.
Sergio Leone (3. Januar 1929 - 30. April 1989) war ein italienischer Filmregisseur, Produzent und Drehbuchautor, der als Begründer des Italowestern gilt. In Rom als Sohn des Filmpioniers Vincenzo Leone und der Schauspielerin Edvige Valcarenghi geboren, war er in der Grundschule Klassenkamerad des späteren Komponisten Ennio Morricone. Mit nur sieben Spielfilmen - darunter der Dollars-Trilogie mit Clint Eastwood und dem Gangsterepos Once Upon a Time in America (1984) - prägte er das Weltkino nachhaltig. Regisseure wie Kubrick, Spielberg und Tarantino nennen ihn als zentralen Einfluss.
Im August 2024 starb Sergio Donati (91), Drehbuchautor von Leones Filmen Spiel mir das Lied vom Tod und Vier Fäuste für ein Halleluja, der eng mit dem Regisseur zusammenarbeitete.
Im August 2024 nahm NPR Leones Filme in eine Serie über klassische Filmikonen auf und erinnerte an ihren anhaltenden Einfluss auf den visuellen Stil des Westerns.
Im Jahr 2024 gedachten Fans des 40. Jahrestags der Premiere von Leones letztem Film Es war einmal in Amerika, der im Mai 1984 beim Filmfestival in Cannes Weltpremiere hatte.
Der Dokumentarfilm von Sergio Zippel Sergio Leone: Der Italiener, der Amerika erfand (2022) gewann 2023 den italienischen Filmpreis Nastro d'Argento für den besten Dokumentarfilm.
Das Dokumentarporträt Sergio Leone: The Italian Who Invented America hatte seine Weltpremiere in der Sektion Venice Classics beim 79. Internationalen Filmfestival in Venedig.