kdykam

René Zavoral

René Zavoral
Foto: Jan Beránek · CC BY-SA 4.0

Über

René Zavoral (Jg. 1976) ist ein tschechischer Medienmanager und seit Januar 2016 Generaldirektor des Tschechischen Rundfunks (Český rozhlas). Er studierte Politikwissenschaft an der Karls-Universität Prag und durchlief beim Rundfunk verschiedene Positionen - von Marketing und strategischer Entwicklung bis hin zu Programm und Sendebetrieb. 2021 wählte ihn der Rundfunkrat mit sieben von neun Stimmen für eine zweite sechsjährige Amtszeit. Unter seiner Führung hält der Tschechische Rundfunk einen Marktanteil von über 27 %, und Radiožurnál ist dauerhaft der meistgehörte Sender des Landes.

27.2%
ČRo-Anteil am Radiomarkt (Radioprojekt Q4 2024 - Q1 2025)
3.47M
wöchentliche Reichweite des ČRo-Rundfunks (Radioprojekt Q3-Q4 2024)
748K
tägliche Hörer des Senders Radiožurnál (Q4 2024 - Q1 2025)
2.74B
Jahresbudget von ČRo in Kč (genehmigt für 2026)

Was ist neu

  • 2026-06

    Zavoral verurteilte scharf den Gesetzentwurf der Regierung, der die Konzessionärsgebühren abschafft und die Finanzierung des Tschechischen Rundfunks ab Januar 2027 auf den Staatshaushalt überträgt - nach seiner Ansicht ist dies eine absichtliche Destabilisierung der öffentlich-rechtlichen Medien.

  • 2026-06

    Zavoral warnte, dass bei Annahme des Regierungsvorschlags der Tschechische Rundfunk gezwungen sein wird, 150 bis 200 von etwa 1 350 Mitarbeitern zu entlassen und die Regionalübertragung sowie sein Auslandsnachrichtennetz zu reduzieren.

  • 2025-05

    Der Tschechische Rundfunk unterzeichnete mit Kulturminister Martin Baxa ein Memorandum über die Erfüllung des öffentlichen Auftrags für den Zeitraum 2025-2030.

  • 2025-05

    Das Radioprojekt für Q4 2024 und Q1 2025 bestätigte, dass der Tschechische Rundfunk seinen Marktanteil auf 27,2 % erhöht hat und Radiožurnál bleibt der meistgehörte Sender in der Tschechischen Republik mit 748 tausend täglichen Hörern.

  • 2025-02

    Zavoral besuchte das Pariser Büro der Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF), die tschechische Abgeordnete aufforderte, eine Erhöhung der Mediengebühren als Garantie für die Unabhängigkeit des öffentlichen Rundfunks zu genehmigen.

Bevorstehend · 1

Vergangen · 1

← Zur Startseite