
Mittendrin statt nur dabei
Spike Lees Meilenstein-Film über Rassenspannungen in einer Pizzeria in Brooklyn an einem glühend heißen Tag. Ein dynamisches und formal innovatives Werk der amerikanischen Filmgeschichte.
Ossie Davis (1917-2005) war ein amerikanischer Schauspieler, Dramatiker, Regisseur und Bürgerrechtsaktivist, dessen Karriere von den Harlem-Bühnen der späten 1930er Jahre bis zu Hollywood-Produktionen der frühen 2000er reichte. Gemeinsam mit seiner Frau Ruby Dee bildete er eine der bedeutendsten künstlerischen und politischen Partnerschaften der amerikanischen Kulturgeschichte - das Paar moderierte den Marsch auf Washington 1963, und Davis hielt die Trauerrede bei der Beerdigung von Malcolm X. Er schrieb und spielte in Purlie Victorious (1961) und arbeitete mit Spike Lee an sieben Filmen, am bekanntesten Do the Right Thing (1989). Zu seinen Auszeichnungen zählen die National Medal of Arts (1995), der SAG Lifetime Achievement Award (2001) und die Kennedy Center Honors (2004).
Die Broadway-Wiederaufführung von Daviss Stück Purlie Victorious: A Non-Confederate Romp through the Cotton Patch wurde 2024 für sechs Tony Awards nominiert und gewann einen davon.
Der Fernsehsender TCM nahm Ossie Davis in sein Programm Summer Under the Stars 2024 auf und widmete ihm einen ganzen Sendetag.
Das Hörbuch With Ossie and Ruby, aufgenommen von Davis und Ruby Dee und posthum veröffentlicht, gewann 2007 den Grammy Award für Best Spoken Word.
Davis und Ruby Dee erhielten im Dezember 2004 die Kennedy Center Honors für ihren lebenslangen Beitrag zur amerikanischen Kultur durch die Theaterkunst.
Die Screen Actors Guild verlieh Davis und Ruby Dee 2001 den Lifetime Achievement Award - die höchste Auszeichnung, die diese Organisation vergibt.