
Krištof Kintera: Neuropolis (Galerie Gong)
Krištof Kinteras Skulptureninstallationen aus recyceltem Elektroschrott schaffen eine futuristische Stadtlandschaft, die technologischen Fortschritt und Konsumkultur kritisiert.
Krištof Kintera (geb. 20. September 1973 in Prag) ist ein tschechischer Bildender Künstler und Bildhauer, dessen kinetische Installationen, Objekte und Lichtskulpturen Konsumgesellschaft, Technologie und ökologische Krisen ironisch kommentieren. Er studierte an der Prager Akademie der Bildenden Künste und absolvierte ein Postgraduiertenstipendium an der Rijksakademie van Beeldende Kunsten in Amsterdam. Seine Werke befinden sich in Sammlungen des Museum Tinguely in Basel, der Galleria Nazionale in Rom und des Nationalmuseums für Moderne Kunst in Tokio; in Prag stehen zwei seiner öffentlichen Denkmäler - Bike to Heaven und Z vlastního rozhodnutí.
Seit dem 28. Juni 2025 findet Kinteras Ausstellung Supernaturalia statt, die sein langfristiges Interesse an der Beziehung zwischen Natur und Technologie fortsetzt.
Im Oktober 2025 wurde Kinteras monumentales Bronzeobjekt Praying Wood auf der Insel Štvanice in Prag enthüllt - eine riesige kniende Figur, an der der Künstler seit 2019 arbeitete.
Von Mai bis November 2024 war Kinteras Ausstellung Slov škoda in der Galerie Kalina zu sehen, die seinen sprechenden Zeichnungen-Artefakten gewidmet war.
Im Dezember 2024 eröffnete die Ausstellung Drive, die bis Februar 2025 andauerte.
Im November 2022 vollendete Kintera einen großen öffentlichen Auftrag für die Kunsthalle Praha und wurde ausgewählt, eine Installation auf der neuen Dvořák-Brücke in Prag zu realisieren.

Krištof Kinteras Skulptureninstallationen aus recyceltem Elektroschrott schaffen eine futuristische Stadtlandschaft, die technologischen Fortschritt und Konsumkultur kritisiert.

Ein dreitägiges Sommerprogramm für Pädagogen in der Kunsthalle Praha mit Vorträgen und Workshops zu zeitgenössischer Kunst, Bildhauerei und Kunstsammlung.