
Manche mögen’s heiß
Eine klassische amerikanische Komödie von 1959 über zwei Musiker, die sich in einer Mädchenkapelle verstecken. Ein Kultfilm mit Tony Curtis und Jack Lemmon.
George Raft (bürgerlicher Name George Ranft, 1901-1980) war ein amerikanischer Filmschauspieler und Tänzer, der in New Yorks Hell's Kitchen aufwuchs und zunächst als Nachtclub- und Broadway-Tänzer bekannt wurde. Den Durchbruch brachte ihm Howard Hawks' Scarface (1932), woraufhin er in den 1930er und 1940er Jahren zu den gefragtesten Stars Hollywoods zählte. Seine tatsächlichen Verbindungen zur Unterwelt - allen voran die Freundschaft mit dem Gangster Bugsy Siegel - verliehen seinen Gangsterrollen eine beunruhigende Glaubwürdigkeit, schadeten ihm aber später in seiner Karriere. Heute erinnert man sich vor allem an ihn als Mafiaboss Spats Colombo in Billy Wilders Komödie Manche mögen's heiß (1959).
Der Server The Vintage News veröffentlichte ein umfassendes Porträt von George Raft, das an seine Verbindungen zur Unterwelt und seine Karrierehöhen und -tiefs in Hollywoods goldenem Zeitalter erinnert.
Die Fachwebseite studentsandparents.com veröffentlichte eine aktualisierte Biografie von Raft, die seine zwei Sterne auf dem Hollywood Walk of Fame und seinen bleibenden Einfluss auf die Darstellung von Gangstern in der Kinematografie hervorhebt.