
Das siebente Siegel
Bergmans Meisterwerk über einen Ritter, der vom Kreuzzug zurückkehrt und dem Tod selbst begegnet. Eine philosophische Meditation über Glaube, Sterblichkeit und Lebenssinn.
Nils Bengt Folke Ekerot (8. Februar 1920 - 26. November 1971) war ein schwedischer Schauspieler und Bühnenregisseur, dessen Name untrennbar mit der Rolle des Todes in Ingmar Bergmans Der siebente Siegel (1957) verbunden ist. Die Erscheinung - weißes Gesicht, schwarzer Umhang - entstand als gemeinsame Entscheidung von Ekerot und Bergman und prägt seitdem die Darstellung des Todes in Film und anderen Medien. Als Regisseur schrieb er Theatergeschichte, indem er 1956 die Uraufführung von Eugene O'Neills Langer Tagesreise in die Nacht am Königlichen Dramatischen Theater in Stockholm inszenierte.
Das siebente Siegel hatte seine Premiere am 16. Februar 1957 und gewann den Jurypreis beim Filmfestival in Cannes - Ekerot's Rolle als der Tod wurde sofort zur Ikone.
Ekerot als Theaterregisseur inszenierte die Weltpremiere von O'Neills Stück «Langer Tag geht in die Nacht» am Königlichen Dramatischen Theater in Stockholm - die Inszenierung erhielt einstimmige Anerkennung durch die Kritik.