
Tödliche Versprechen - Eastern Promises
Ein poetischer Film von Ildikó Enyedi über drei Schicksale, verbunden durch einen uralten Ginkgo im Botanischen Garten einer deutschen Universität.
Armin Mueller-Stahl ist das dritte von fünf Kindern des ostpreußischen Bankkaufmanns Alfred Mueller-Stahl und dessen Frau Editha, geb. Maaß, einer Ärztin. Sie war eine Baltendeutsche aus Estland, deren Familie 1918 von Petrograd aus nach Tilsit geflohen war. Armin und sein Bruder Hagen wuchsen in einer kunstliebenden Familie auf, in der man malte, zeichnete und gemeinsam musizierte. Sein Vater hatte ursprünglich Schauspieler werden wollen, er spielte am Tilsiter Theater mit und führte an den Geburtstagen seiner Familie eigene Sketche auf. Mueller-Stahl erlebte eine unbeschwerte Kindheit bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs, als sein Vater eingezogen wurde. 1938 übersiedelte die Familie nach Prenzlau. Der Vater starb am 1. Mai 1945 in einem Lazarett im mecklenburgischen Schönberg, wie die Familie erst 28 Jahre später erfuhr. Nach Vermutung von Mueller-Stahl wurde er von deutschen Soldaten wegen versuchter Desertion umgebracht, da über ihn keine Krankenakte angelegt worden war.
😴 In nächster Zeit ist mit diesem Künstler nichts geplant.

Ein poetischer Film von Ildikó Enyedi über drei Schicksale, verbunden durch einen uralten Ginkgo im Botanischen Garten einer deutschen Universität.

Jim Jarmusch's zweiter Farbfilm entfaltet sich in einer Nacht über fünf Städte hinweg und folgt Taxifahrern und Fahrgästen durch fünf verflochtene Geschichten. Eine poetische Meditation über das Stadtleben, die die Kinematografie jedes Ortes subtil parodiert.